Bossinger Gruppe
neues Labor in Aachen:Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen Universitätsklinikum Aachen Institut für Molekulare und Zelluläre Anatomie |
| Bossinger, Olaf, PD. Dr. |
| van Fürden, Daniela, Dr. |
| Helbig,
Gisela, TA |
| Hoffmann, Michael, Dipl.Biol. |
| Robin Schneider, Dipl.Biol. |
| Tobias Wiesenfahrt, Dipl.Biol. |
Epithelial development and gene expression in C.elegans
Das Ziel des Forschungsprojektes ist die Identifikation und Charakterisierung von Genen, die zur korrekten Ausbildung der Zellpolarität im Darmepithel des Nematoden Cae-norhabditis elegans notwendig sind. Wir konnten kürzlich zeigen, daþ das Homolog des Drosophila Tumorsuppressorgens discs large in C.elegans (dlg-1) eine entscheidende Rolle bei der Ausbildung der Zonula adhe-rens (ZA) spielt. Diese interzelluläre Kontaktstruktur vermittelt nicht nur die Zellad-häsion zwischen den Epithelzellen, sondern sie ist in C.elegans wahrscheinlich auch für die Trennung in apikale und baso-laterale Mem-brandomänen notwendig. Im Gegensatz zu Vertebraten und Drosophila scheint in C.elegans das Cadherin-Catenin System für die Zelladhäsion nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Die molekulare Zusammensetzung dieser bisher einzig nachgewiesenen Zellverbindung im C.elegans Embryo unterscheidet sich von der anderer Organismen. So ist DLG-1 in der ZA lokalisiert, wohingegen Homologe anderer Organismen in Verschluþkontakten wie ìtight junctions" bzw. ìseptate junctions" vorkommen. Um die Funkti-onsweise von DLG-1 für die Integrität der ZA und den Erhalt der Zellpola-rität besser zu verstehen, haben wir im Hefe-2-Hybrid System zunächst nach Bindungs-partnern von DLG-1 gesucht. Bisher konnten bisher ca. 50 spezifische Interaktionspartner identifiziert werden. Die Funktion dieser Proteine während der Epithelentwicklung im C.elegans Embryo wird nun im zweiten Schritt mit der Methode der ìRNA mediated interference" und bei vorhandenen Mutanten analysiert. Die Phänotpyen werden zunächst bei Nomarski Optik und dann durch Immunfluoreszenz eingehend charakterisiert. In einem weiteren Schritt sollen dann besonders interessante Interaktionen auch biochemisch näher charakterisiert werden.
Dienstag, 09. 02. 2010
G E N E T I K
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Letzte Änderung: 05.11.2009, 17:42

